Umweltbildung

Für mehr (Natur) Entdecken, (Arten) Beobachten und (Wissen) Erleben: Naturerlebnisseminare, Exkursionen, Projekttage und Infoveranstaltungen

Sie möchten wissen welcher Vogel dort zwitschert oder warum Vogelbeobachtung glücklich macht? Sie fragen sich, wie Sie Wildbienen und anderen Insekten im ihrem eigenen Garten am Besten helfen können oder welche Insektennisthilfe sinnvoll ist? Sie möchten gern den Fledermäusen lauschen und mit „Batdetektor“ auf Entdeckungstour gehen? 
In 20 Jahren Umweltbildung habe ich zahlreiche Naturerlebnisseminare und Exkursionen geführt, Wissen zu  Natur, Tier- und Pflanzenarten vermittelt und meine Begeisterung dafür weitergegeben. Das Erleben in der Natur, das Entdecken und Staunen, aber auch die Vermittlung von Artenkenntnis und ökologischen Zusammenhängen liegen mir dabei besonders am Herzen.

Gerne organisiere ich für Sie Naturerlebnisseminare, Projekttage oder Vorträge und Infoveranstaltungen: Für ihre Kitagruppe, ihren Verein, für die Familienfeier, (Kinder-)Geburtstag oder Betriebsausflug. Die Seminare können der Zielgruppe entsprechend angepasst und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

 (c) J. Focke

Folgende Themen möchte ich Ihnen als Naturerlebnisseminar, Projekttag oder Infoveranstaltung anbieten:

Weitere Angaben zu Bildautoren etc. befinden sich im Impressum.

Seminare zu festen Terminen:

In Koorperation mit dem Bildungswerk der Biologischen Station Zwillbrock biete ich einige Naturerlebnisseminare zu festen Termin an. Die Anmeldung zu den folgenden Seminaren ist ausschließlich über das Bildungswerk möglich. Über den Button am Ende der einzelnen Seminarbeschreibung auf dieser Seite werden Sie zur Anmeldung weitergeleitet.

Hier finden Sie eine Liste meiner Veranstaltungen bei der Biologischen Station Zwillbrock: Referentin Jessica Focke

Termin: Fr, 07.02.2020 – 18 Uhr
Treffpunkt: BS Zwillbrock

Wenn es um die „Biene“ geht, denken die Meisten an das bekannteste Insekt überhaupt, die Honigbiene. Jedoch ist die Honigbiene des Imkers nur eine von 560 wilden Bienenarten in Deutschland. Die bedrohten Wildbienen haben eine sehr faszinierende Lebensweise und besitzen eine bedeutende Bestäubungsleistung für Wild- und Kulturpflanzen. Besonders die Masse an Fluginsekten hat in NRW in den letzten 25 Jahren jedoch um bis zu 80 % abgenommen, insgesamt wurden 52% der deutschen Wildbienenarten in die Rote Liste aufgenommen.

Wildbienen kann jedoch im eigenen Garten, durch ein passendes Nahrungsangebot und Nistmöglichkeiten geholfen werden, von dem auch andere Insektenarten profitieren können. Bedauerlicherweise werden häufig Insektenhotels mit unpassenden Materialien und Bauweise angeboten, diese haben nicht den erwünschten Nutzen und können Wildbienen sogar schaden. 

In diesem Vortrag erhalten sie Einblicke in die Lebensweise von Wildbienen, erfahren mehr zu ihren Ansprüchen an Nahrung und Nistmöglichkeiten, Bezugsquellen für künstliche Nisthilfen und erhalten praxisnahe Tipps, die sich einfach in ihrem Garten umsetzen lassen.

Foto (c) Lemuria

Anmeldung

Termine: Fr., 21.02.2020 – 15 Uhr und  Di.,07.04.2020 – 10 Uhr
Treffpunkt: BS Zwillbrock

Ein Insektenhotel hast du bestimmt schon einmal gesehen: Ein Rahmen, gefüllt mit Strohhalmen, Schilf- und Bambusröhchen oder Holzstücken in die Löcher gebort wurden.

Dabei handelt es sich nicht um einen Ort, wo die Wildbienen schlafen . . . Wildbienen legen in diesen Nisthöhlen einzelne Zimmer an, sammeln Pollen als Nahrung für ihren Nachwuchs und verschließen sie anschießend mit einer Tür. Im nächsten Frühjahr ziehen die Bewohner als erwachsene Wildbienen aus und das Spiel beginnt von vorne. Daher ist eine Wildbienen-Nisthilfe eher mit einen Mehrfamilienhaus als mit einem Hotel zu vergleichen.

Nisthilfen für Wildbienen können einfach gebaut werden, es muss jedoch Einiges beachtet werden, damit daraus wirklich ein Mehrfamilienhaus für Wildbienen wird. Diese Nisthilfe bietet dabei auch eine sehr gute Möglichkeit, das faszinierende Leben der Wildbienen zu entdecken . . . Daher bauen wir gemeinsam eine Nisthilfe und erfahren dazu noch viel Interessantes aus dem Leben der Wildbienen.

Foto (c) J. Focke

Anmeldung

Termine: Fr, 29.05. und Fr, 12.06.2020 – 19.30 Uhr
Treffpunkt: Zollhäuser

Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, was wir Vogelkundler schon lange wissen: Wer Vögel beobachtet und viele zwitschernde Vögel in der Nähe hat ist glücklicher und gesünder. Wer auf dieser Wanderung in den Amtsvennwiesen achtsam lauscht, entdeckt nicht nur eine Vielzahl an Vogelarten, sondern nimmt sich auch bewusst Zeit die Natur wahrzunehmen.

Zum Start ins Wochenende läd diese Wanderung zum Lauschen, Beobachten und (Arten) Entdecken ein. Und das in diesem bemerkenswerten Schutzgebietskomplex aus Feuchtwiese und Moor, denn die Amtsvennwiesen stellen im Kreis Borken eines der letzten wichtigen Brutgebiete für bedrohte Wiesenvogelarten wie Uferschnepfe und Brachvogel dar. Auch typische Brutvogelarten des benachbarten Amtsvenn und Hündfelder Moor können mit etwas Glück entdeckt werden.

Foto (c) J. Focke

Anmeldung

Termine: Herbst 2020
Treffpunkt: Schloss Ahaus

Fledermäuse leben auch in der Stadt – meist von uns unbemerkt. Dabei können Gebäude viele Quartiere für Fledermäuse bieten und Gärten, Parks und Teiche stellen wichtige Nahrungs- und Jagdgebiete für Fledermäuse dar.
Auf dieser Wanderung im Schloßpark Ahaus werden wir die ein oder andere Fledermausart sehen, aber auch durch einen „Batdetektor“ zu hören bekommen und typische Quartiere der Fledermäuse kennen lernen.

Diese Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab 3 Jahren geeignet. Wir werden uns nur im Schlosspark aufhalten und falls die kleineren Teilnehmer von Müdigkeit überrascht werden, ist der Weg zurück zum Parkplatz nicht weit.

Bitte Taschenlampen mitbringen!

Foto (c) Pexels

Anmeldung aktuell noch nicht möglich