Pinselkäfer

Gemütlicher Blütenbesucher

Der Pinselkäfer (Trichius spec.) ist alles andere als unscheinbar und hat wirklich die Ruhe weg.
Seine auffällige Zeichnung mit den gelben und schwarzen Streifen erinnert an eine Hummel und schützt ihn so gegen Fressfeinde. Kein Wunder, dass er sich ganz gemütlich durch die Kälberkropfblüte bewegen kann. 

Als häufigster blütenbesuchender Käfer in meinem Garten ernährt sich der Pinselkäfer von Pollen und weichen Blütenteilen. Er wird häufig auf Doldenblüter (wie auf den Fotos), Brombeeren und Disteln gesehen.
Die Larven haben jedoch eine andere Lieblingsspeise: Die Weibchen legen die Eier in Totholz und die Larven ernähren sich von verrottendem Holz.

Es gibt in Deutschland drei Pinselkäferarten, deren Bestimmung anhand von Fotos nicht möglich ist. Dafür bedarf es einen sehr genauen Blick auf das Vorderbein der Käfermännchen. 🔍
Die Verwandtschaft zu Rosen- und Mailäferarten kann man an den typisch gefächerten Fühlerenden erkennen.

Darauf fliegt er

Pinzelkäfer ernähren sich von Pollen und weichen Blütenteilen und sind vor allem auf den Blüten von Doldenblütern wie Kerbel, Kälberkropf und Giersch sowie auf Distel- und Brombeerblüten zu finden.

Es krabbelt und fliegt so viel in unseren Gärten. Wer genau hinschaut, dem eröffnet sich ein ganz neuer Mikrokosmos. In einer Safari durch den Garten stelle ich die vielbeinigen, geflügelten und summenden Besucher und Bewohner unserer Gärten vor.

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