Hainschwebfliege

Täuschende Wespenfärbung
Ihr wespenähnliche Aussehen dient der Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) als Schutz vor Fressfeinden. Denn viele Schwebfliegen sehen nur wie wehrhafte Wespen aus, diese Nachahmung wird als Mimikry bezeichnet. 
Wie alle Fliegen hat sie im Vergleich zu den Wespen und Bienen keinen Stachel oder langen Antennen und nur ein paar Flügel. Schwebfliegen können mit ihrem schnellem Flügelschlag in der Luft „stehen“, die Richtung ändern oder sogar Rückwätsfliegen.
 
Die Hainschwebfliege ist die häufigste Schwebfliegen in meinem Garten und kann von März bis November (!) beobachtet werden. Diese lange Flugzeit und die Tatsache, dass man die überwinternden Weibchen auch mal an kalten Tagen beobachten kann, brachte ihr auch den Namen Winterschwebfliege ein.
Darauf fliegt sie...

Schwebfliegen ernähren sich von Nektar und Pollen und diese wichtige Bestäuber können häufig auf Doldenblütern beobachtet werden. Zumindest die Erwachsenen sind Blütenbesucher, viele Larven der Schwebfliegen fressen hingegen Blattläuse. Die Eier werden dabei direkt an die Blattlauskolonien gelegt und die Larven können bis zu Verpuppung zahlreiche Blattläuse vertilgen .

Es krabbelt und fliegt so viel in unseren Gärten. Wer genau hinschaut, dem eröffnet sich ein ganz neuer Mikrokosmos. In einer Safari durch den Garten stelle ich die vielbeinigen, geflügelten und summende Bewohner und Gäste vor.

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