Aurora-Falter

Das Männchen des Aurorfalters (Anthocharis cardamines) ist mit seinen orangen Flügelspitzen ein auffälliger Gast im Garten. Das Weibchen hingegen ist unauffälliger gefärbt, ihr fehlt diese markante Färbung. Bei den Weibchen ist dieser Art eher anzusehen, dass sie unter den Schmetterlingen zu den Weißlingen gezählt werden. Die Flügel haben eine weiße Grundfärbung, die äußerste Spitze des Flügels ist schwarz gefärbt und in der Mitte des Flügels befindet sich ein schwarzer Fleck. Die Unterseite der Flügel hat eine unregelmäßige, grünlich-gelber Sprenkelung.
Der Aurorafalter ist kein typischer Gartenbesucher, er wird häufig auf Feuchtwiesen und entlang von Weg- und Waldrändern beobachtet. Er kann jedoch in naturnahen Gärten und angelegten Blühwiesen auf der Suche nach Nahrung und Pflanzen für die Eiablage entdeckt werden.

Nektarquelle und Pflanze zur Eiablage gesucht

Der ausgewachsenen Falter fressen bevorzugt an Wiesen-Schaumkraut und Knoblauchsrauke, die Raupen fressen Gänsekresse, Knoblauchsrauke, Schaumkraut, Babarakraut und Hellerkraut-Arten. Die Raupe verpuppt sich an den unteren Stengelbereichen und ähnelt einem abgestorbenen Blattteil. Daher ist auch für den Aurorafalter ein insektenfreundlicher Rückschnitt wichtig: Schneiden sie Stauden etc. im Blumenbeet erst im späten Frühjahr zurück. Dies sind wichtige Überwinterungsort für viele Insektenarten. Sonst kann es sein, dass sie viele nützliche und schöne Insektenarten direkt in den Grünabfall entsorgen.

Es krabbelt und fliegt so viel in unseren Gärten. Wer genau hinschaut, dem eröffnet sich ein ganz neuer Mikrokosmos. In einer Safari durch den Garten stelle ich die vielbeinigen, geflügelten und summenden Besucher und Bewohner unserer Gärten vor.

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